Effizienz und Umweltschutz werden gefördert

Für PV-Anlagen auf Privathäusern (typischerweise bis 30 kWP) gibt es verschiedene Förderprogramme von Bund und Ländern, die von Einspeisevergütungen über zinsgünstige Darlehen bis hin zu Zuschüssen der Energieversorger reichen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Förderungen - Investitionsförderungen für den Kauf einer PV-Anlage und "Betriebs"-Förderungen in Form von Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), GEG. Der Antrag auf Investitionszuschuss muss vor dem Kauf der PV-Anlage gestellt werden. Sie erhalten die Einspeisevergütung, nachdem die Anlage registriert und in Betrieb genommen worden ist.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die zentrale Anlaufstelle für das bundesweite Photovoltaik-Förderprogramm. Die Photovoltaikanlage muss die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erfüllen, einschließlich der Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz. Eine weitere wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass das Gebäude, auf dem die Anlage installiert werden soll, nicht zur Stromerzeugung gebaut wurde. Seit November 2020 gibt es zudem einen Zuschuss für private Ladestationen für Elektroautos.

Neben der bundesweiten Förderung durch die KfW-Bank bieten auch einige Bundesländer Förderprogramme für Photovoltaikanlagen an, wie z. B. das Programm Progress NRW oder das Solarspeicherprogramm der Energieagentur RheinlandPfalz. Mögliche Förderungen sind Zuschüsse, Kaufhilfen, Übernahme von Erstberatungskosten und zinsgünstige Darlehen.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie unter www.kfw.de